FREQUENTLY ASKED QUESTIONS
(Fragen und Antworten zu PIXXOS)

Falls Sie selbst wichtige Einsichten oder Tips und Tricks zum Thema PIXXOS beitragen möchten, so teilen Sie uns diese bitte unter
power@pixxos.com mit, damit wir sie hier veröffentlichen können.

 



Warum heißt PIXXOS PIXXOS?
Was ist PIXXOS?
Wozu brauche ich PIXXOS?
Seit wann gibt es PIXXOS?
Wer ist der Entwickler von PIXXOS?
Welches ist die offizielle PIXXOS-Homepage?

Wie erzeuge ich ein PIXXOS-Programm bzw. Screensaver?
Warum ist objektorientierte Programmierung oft so nervig?

Warum ist dagegen PIXXOS so einfach und transparent?

Warum ist PIXXOS so klein und schnell?

Wie gross ist ein fertiges PIXXOS-Programm?

Müssen PIXXOS-Programme extra installiert werden?

Was ist ein Sandbox-Player?

Wie installiere ich den Sandbox- bzw. PIX4PLAY-Player?

Was ist ein Compiler?

Was ist ein Interpreter?

Was heisst "4GL"?

Was ist "intuitive Syntax"?

Was bewirkt die "intuitive Syntax"?

Was ist "strukturierte" Programmierung?
Wo erhält man PIXXOS-Updates?
Kann man mit PIXXOS kommerzielle Software schreiben?

Was hat PIXXOS mit GNU und GPL ("Public License") zu tun?

Sind die Windows-Versionen "QL-Pro" und "QL-Basic" kompatibel?

Hat PIXXOS irgendwelche Nachteile?
Ist PIXXOS kompliziert zu programmieren?




Warum heißt PIXXOS PIXXOS?


P
IXXOS hieß früher OPTIX und war unter diesem Namen als 16-Bit-DOS/Windows-Hybrid-Version bekannt (s. Presse-Echo)!  Um eine Verwechslung mit dem leider recht weit verbreiteten Virus-Construction-Set "OPTIX Pro" - das selbstverständlich nicht von der Firma CMD stammt! - zu vermeiden, wurde OPTIX in PIXXOS (PIXel-eXpanded-Operating-System) umbenannt.

Beachten Sie unbedingt das Doppel-X im Namen, wenn Sie im Internet danach suchen oder es begeistert weiterempfehlen möchten
.

 

 

 


Was ist PIXXOS?


PIXXOS ist weltweit der einzige 4GL-Multimedia-Compiler (Fachbegriff: "4th-generation-language"), der zu einem sehr grossen Teil zwischen 32-Bit-WINDOWS '95,'98,ME,NT,2000,XP und Linux(GNOME) sowie auch 16-Bit-DOS und Windows 3.1x, quellcode-kompatibel ist.
 
Wozu brauche ich PIXXOS?


Zur Entwicklung von multimedialen und internetbasierten Anwendungen aller Art sowie für Spiele, Animationen, Grafikerzeugung und -verarbeitung oder Präsentationen. Oder auch einfach nur so, für die kleine Software "zwischendurch". Wenn Sie nicht in der glücklichen Lage sind, ein Informatik-Studium absolviert zu haben, werden Sie mit den heutigen "objektorientierten" Entwicklungssystemen sicher Ihre liebe Mühe haben, da die Objekttechnik ein immenses Maß an Hintergrund wissen erfordert.

PIXXOS ist nicht nur für Informatiker das Programm der Wahl, sondern auch für Sie, wenn Sie nur über das kleine Programmierer-EinMalEins verfügen.
 


Seit wann gibt es PIXXOS?


PIXXOS existiert als OPTIX (s.o.) seit 1990. In den Anfängen war PIXXOS als reiner Grafik- und Animationscompiler gedacht. Durch die hohen Kundenanforderungen im Projekteinsatz mauserte es sich aber nach und nach schon bald vom hausinternen Tool zur "echten" und damit auch massenfähigen Programmiersprache, sodaß es seit der Version 2.0 im Jahre 1993 schon weitgehend über alle wichtigen Merkmale und Funktionen eines reinrassigen 4GL-Multimedia-Compilers (damals noch unter DOS) verfügt.

Mit der Version 3.0 "Twinset" wurde 1995 eine 16Bit-Windows-Version vorgestellt, die allerdings durch die rasante Entwicklung der 32Bit-Systeme (Windows '95 und '98) bald überholt war. Wir nutzten die Gelegenheit, aus den beiden 16Bit-Versionen für DOS und Windows 3.x eine vollkompatible Freeware-Hybridversion zu entwicklen, die nun seit 1996 als einziger Multimedia-Compiler der Welt die Windows- und DOS-Welt 100%-sourcekompatibel miteinander verbindet.

Seit 1999 existiert in der Grundfunktionalität schon die 32-Bit-Windows-Version "QL 4.0" (übrigens auch eingeschränkt als GPL-Linux-Version), die jedoch aufgrund ihrer höheren Komplexität und der Anpassung an das Internet umfangreiche und langwierige Betatests bestehen mußte, bis sie Ende 2002
für den Vertrieb freigegeben werden konnte.

 
Wer ist der Entwickler von PIXXOS?


Gemäß dem Grundsatz "Man kann einen genialen Programmierer nicht durch 100 normale ersetzen" wird PIXXOS zu 100% von dem Diplom-Ingenieur Peter Klages programmiert.

Das Hilfesystem mit allen Texten und 99% aller Demos sowie auch der Internet-Auftritt stammen von dem (unter ATARI- und AMIGA-Usern der 80er wohlbekannten, ehemaligen DATA-BECKER-Bestseller-Autor) Uwe Litzendorf ("Das große GFA-BASIC-Buch" etc.). Auch für das Betatesting und die Entwicklung der meisten Referenzprojekte zeichnet Uwe Litzkendorf verantwortlich.
 
Welches ist die offizielle PIXXOS-Homepage?


Die PIXXOS-Hauptdomain ist "PIXXOS.COM" (auch über "PIXXOS.DE" und "PIXXOS.NET" zu erreichen). Nur hier sind offizielle Neuigkeiten und Updates für registrierte User zu finden.
 


Wie erzeuge ich ein PIXXOS-Programm bzw. ScreenSaver?


Sie programmieren den PIXXOS-Progammcode mit dem Editor "PIXXOS4P.EXE" bzw. PIXXOS4B.EXE (in der Datei "OVERVIEW.OPT" finden Sie dazu alle wichtigen Hinweise!) und speichern diesen Quelltext als "OPT"- (Einzeldatei) oder "OPR"-(Projektdatei) ab.
Das Speichern wird automatisch erledigt, wenn Sie im Editor <F9> ("Programm direkt ausführen") drücken oder das Programm "compilieren" wollen.

Um nun ein EXE-Programm zu erzeugen, müssen Sie zuerst den Programmcode "compilieren" lassen. Dabei wird von PIXXOS in demselben Verzeichnis, in dem auch die dazugehörige "OPT"- bzw. "OPR"-Datei liegt, eine Compilat-Datei gleichen Namens mit der Endung "OP4" erzeugt.

Anschliessend starten Sie den PIXXOS-ExeMaker "MakeExe.Exe" und wählen dort das eben erzeugte "OP4"-Compilat. Wenn Sie nun im Menue "Start" die Funktion "Make Exe" wählen, wird wiederum im selben Verzeichnis, aus dem das "OP4"-Compilat geladen wurde, eine ".EXE"-Datei gleichen Namens zu finden sein. Dieses echte Windows-Programm kann nun auf jedem 32Bit-Standard Windows-PC weltweit per einfachem Mausklick - auch aus dem Internet - direkt gestartet werden.

    Bitte beachten:

   Falls Ihr Programm auf Dateien zugreift (z.B. Bilder, Sounds, Texte etc.), vergessen
   Sie bitte nicht, diese Dateien entweder in derselben Pfad-Konstellation wie zum
   Zeitpunkt der Entwicklung (../relativer Pfad) mit der EXE mitzuliefern

          z.B.: READWIN('..\Bilder\Screen.gif')


                 erwartet das angegebene Bild im Unterverzeichnis "Bilder"
                 der Pfad-Ebene, in welcher Ihre EXE liegt.

                 [..]
                   |-- MYSTARTFOLDER
                   |      |
                   |      |--- MYPIXXOS.EXE
                   |      |
                   |      |--- MYPICS                // z.B. Ihr Bilder-Verzeichnis
                   |      |      |
                   |      |      |--SCREEN.GIF     // Ihre Bilder
                   |      |      |--SCREEN2.GIF
                   |      |      '--etc.  
                   |      |
                   |      '--- MYSOUNDS            // z.B. Ihr Sounds-Verzeichnis
                   |             |
                   |             |--SOUND.WAV     // Ihre Sounds
                   |             '--etc.  
  

  oder die Dateien mit der Option LINKRESOURCE in Ihre EXE direkt einzubinden:

             LINKRESOURCE('Bilder\Screen.gif') // beim Compilieren ein Bild einbinden
             BEGIN
                READWIN('Screen.gif')             // lädt das Bild ohne Pfad aus Ressource
                LOADWIN(0,0,0,0)
                ...
             END

               Beachten Sie hierzu in der PIXXOS-Hilfestellung die Ausführungen
               zu dem Befehl LINKRESOURCE.


PIXXOS-ScreenSaver

D
as gleiche funtioniert auch mit Screensavern - nur daß Sie hier im oben genannten ExeMaker anstatt "Make EXE" einfach "Make SCR" wählen. PIXXOS legt dann in dem selben Verzeichnis, in dem auch die OP4-Datei liegt, eine ".SCR"-Datei mit gleichem Namen ab.

Diese ".SCR"-Datei kopieren Sie einfach in das Windows-Verzeichnis und geben bei den Desktop-Eigenschaften (rechte Maustaste im freien Desktopbereich klicken) unter "Bildschirmschoner" ihren neuen Screensaver an - fertig!

 
Warum ist objektorientierte Programmierung oft so nervig?


Wer sich schon mit OOP-Systemen (object-orientated-programming) wie z.B. JAVA, C++, Flash, Objekt-Pascal oder Visual BASIC beschäftigt hat, kann sehr leicht nachvollziehen, daß selbst kleinere Fehler oder Normabweichungen im Programmaufbau (Objekt-Deklaration, Vererbung, Kapselung) bei der "OOP" zu Seiteneffekten führen können, deren extrem komplexen Zusammenhänge für den Nicht-Informatiker meist nicht mehr nachvollziehbar sind. Fehlerbehandlungen geraten zum zeitraubenden Nervenkrieg, den viele Hobbyisten und semiprofessionelle Entwickler (aber auch manche Profis) häufig resigniert aufgeben.
 
Warum ist dagegen PIXXOS so einfach und transparent?


Da PIXXOS auch für Nicht-Informatiker entwickelt wurde, verzichtet PIXXOS vollständig auf die objektorientierte Programmierung und bietet mit der strukturierten Programmierweise eine einfache und prozedurale Befehlslogik "zum Anfassen" für jedermann.

Zudem verzichtet PIXXOS auch auf DDE-, OLE-, ActiveX- oder DirectX- Verknüpfungen und speicherfressenden Ressourcen-Schnickschnack. Dadurch ist es nicht mehr notwendig, alle Systemressourcen (die oft zu 90 oder mehr Prozent in den meisten Anwendungen überhaupt nicht benötigt werden) in jede einzelne Anwendung einbinden zu müssen.

Alternativ dazu bietet PIXXOS für die notwendigen Funktionen eigene Befehle, Speicher- und Grafikstrukturen an, die erheblich assoziativer und damit auch meist "logischer" für den alltäglichen Bedarf sind.
 
Warum ist PIXXOS so klein und schnell?


Das gesamte PIXXOS-Entwicklungssystem ist extrem kompakt gebaut. Es enthält alle zur Laufzeit nötigen Routinen und benötigt (außer im Internetbetrieb) keine weiteren externen Module. Die Grösse des Runtime-Moduls beträgt nur ca. 185 KB - im Internetbetrieb kommen noch einmal nur ca. 27 KB dazu. Das ist alles! Inclusive Editor, Exemaker und Runtime-Player umfaßt das System gerade mal ca. 800 KB. Zusammen mit der Hilfe-Umgebung und diversen Demos passt es komprimiert noch auf eine handelsübliche 1,44 MB-Diskette, bzw. ist mit einem 56KBit-Modem durchscnittlich in weniger als 10 Minuten komplett aus dem Internet geladen.

Damit ist PIXXOS der kleinste 4GL-Multimedia-Compiler der Welt. Erfolg ist immer auch das Prinzip "der kurzen Wege". Geschwindigkeitstests haben eindeutig gezeigt, daß sich PIXXOS problemlos auch zu den schnellsten Multimedia-Systemen der Welt rechnen darf.

Es wurde gemessen: in 800x600 auf einem Standard-2GHz Pentium III 5.000 mal Fullscreen-Aufbau von 10x10 (100 Kacheln) pro Sekunde (!!). Versuchen Sie das mal mit VisualBasic oder Java (or whatever!)

 

 


Wie groß ist ein fertiges PIXXOS-Programm?


Ein recht komplexes PIXXOS-Programm ist schon mit nur 200 KByte realisierbar! Es bleibt also immer (sogar auf einer Diskette) noch viel Platz für Ihre Multimedia-Daten und auch im Internet ist ein PIXXOS-Programm natürlich sehr schnell geladen und gestartet.

 
Müssen PIXXOS-Programme extra installiert werden?


Nein. PIXXOS-Programme müssen nicht gesondert installiert werden. Sie sind direkt startbar.

Mit PIXXOS ist es unter Windows sehr komfortabel möglich, einzelne kompakte Programm-EXE's zu erzeugen, die - per LINKRESOURCE-Befehl - alle nötigen Daten enthalten. Diese EXEs können ohne weitere Umstände von jedem PC-Medium (CD, Festplatte, Diskette etc.) bzw. auch aus dem Internet direkt gestartet werden. Es sind (außer im Internetbetrieb) keine zusätzlichen DLL's, Runtime-Module etc. - wie Sie es eventuell von anderen Entwicklungs-Systemen her kennen - mehr nötig. Für die Internet-Funktionen legen Sie einfach die "PxxInet2.DLL" neben den Runtime-Player (d.h. in dasselbe Verzeichnis) - fertig!

Und schon können Sie sich im Internet "digital" nach Herzenslust im HTTP-, Gopher- oder FTP-Modus tummeln oder weltweit mit Freunden via Server (mit eigener IP natürlich auch Peer2Peer) zusammenarbeiten oder spielen oder... ?!
 
Was ist ein Sandbox-Player?


Durch den PIXXOS-"Sandbox"-Player ist es möglich, PIXXOS-Programme in Ihrem Internet-Browser so zu integrieren, das aus PIXXOS-Programmen heraus keinerlei externe Dateizugriffe ausserhalb des aktuellen Windows-"TEMP"-Verzeichnisses möglich sind. Auch direkte Programmausführungen mittels des in PIXXOS integrierten Shell-Executes (s. EXECUTE-Befehl) werden dabei unterbunden, sodass PIXXOS-Programme im Internet höchste Datensicherheit gewährleisten. Aus dem Internet geladene fremde PIXXOS-Programme sind dadurch für Ihren Rechner ungefährlich, da sie im Sandbox-Betrieb keinerlei Anwendung von Virus-Techniken zulassen.
 


Wie installiere ich den Sandbox- bzw. PIX4PLAY-Player in meinem Browser?

Das PIXXOS-Paket enthält sowohl den 100%-Vollplayer "PIX4PLAY.EXE", sowie zusätzlich einen speziellen Hochsicherheits-Web-Player, den sogenannten "Sandbox"-Player "PIX4PLAYS.EXE" (s. oben). Sollen PIXXOS-Module (".OP4"-Compilate der 4.0-"QL") direkt aus dem Internet geladen und gestartet werden, so weiss der Browser beim ersten Start nicht, was er mit dem geladenen Modul tun soll.

Nach dem Download wird Windows Sie fragen, mit welchem Ausführungsprogramm das OP4-Modul "geöffnet" (verknüpft) werden soll. Geben Sie hier nun bitte die gespeicherte Ausführungs-Datei "PIX4PLAY.EXE" - bzw. bei Security-Modulen die Datei "PIX4PLAYS.EXE" (mit "s" am Ende!) - als ausführendes Programm an. Von nun an wird jedes gewählte OP4-Programm von Ihrem Internet-Browser - und auch jedes unter Windows "doppel-geklickte" OP4-Modul - automatisch gestartet.

Hinweis:
die meisten Demos sind im Fenstermodus (also mit
              Fensterrahmen) ohne Autorestoring (s. AUTORESTORE-Befehl)
              programmiert. Es kann also zu (völlig ungefährlichen) Grafikrestore-
              Mängeln kommen. Drücken Sie einfach die <ESC>-Taste, um ein
              laufendes PIXXOS-Demoprogramm zu beenden. Falls Sie '
              zwischenzeitlich neben das Fenster der PIXXOS-Demo geklickt haben,
              müssen Sie dazu vorerst mit der windowseigenen <Strg>+<Tab>-
              Funktion das Fenster wieder in den Vordergrund holen.

 
Was ist ein Compiler?


Ein Compiler ist im Gegensatz zum "Interpreter" ein Software- Entwicklungsprinzip, das zu erheblich höherer Zeiteffizienz führt. Kompilierte Programme laufen erheblich schneller ab als interpretierte Programme (je nach Eigenart zwischen 20 und 100-fach schneller!). Ein Compiler "liest" den erzeugten Quellcode vor der Programmerstellung mehrfach durch und ordnet vorab die Strukturen, erzeugt "harten" Token- oder Objektcode, weist Variablen- und Daten-Adressen fest zu, berechnet komplexe Formeln und Ausdrücke soweit wie möglich vorab und "kennt" zum Zeitpunkt der Programmausführung schon weitgehend die internen Sprünge, Daten und Adressen. Der Compiler erzeugt dann nur einmal ein "Compilat" (in PIXXOS ist das eine "OP4"-Datei), das dann mit der "Runtime-Bibliothek" ("Laufzeitmodul" oder auch "Player" genannt) verknüpft werden kann und so eine selbständig lauffähige Programm-EXE ergibt, die nicht jedesmal zur Laufzeit immer und immer wieder komplett neu "interpretiert" werden muss.
 
Was ist ein Interpreter?


Ein Interpreter "kennt" im Gegensatz zum Compiler (s.o.) das Programm zum Zeitpunkt der Ausführung überhaupt nicht und muss zur Laufzeit jede Programmzeile einzeln durchlesen und "interpretieren". Und das immer wieder und wieder bei jeder einzelnen Programmzeile. Diese Arbeitsweise ist sehr langsam und zeitaufwendig.
 
Was heisst "4GL"?


4GL ist ein Informatik-Fachbegriff und heisst übersetzt "4th-generation-language". Also eine Programmiersprache der 4. Generation. Im Gegensatz zu den 3GL-Alleskoenner-Systemen mit zum Teil mehreren tausend Befehlen und Funktionen wie z.B. VisualBASIC, DELPHI, Java, C++ oder neuerdings auch C# (gesprochen: "SSIESCHARP") sind 4GL-Systeme auf bestimmte Anwendungsbereiche spezialisiert. Es sind sozusagen die digitalen "Fachärzte".

Die weltweit verbreitete "intuitive Syntax" wurde bei PIXXOS trotzdem weitestgehend berücksichtigt, sodaß mit seinem weitreichenden Standard-Vokabular (von Datenkonvertierung über die Datenbankanbindung bis zur komplexen Feld- und Textverarbeitung) eigentlich auch fast jede Form üblicher Software machbar ist.
 
Was ist "intuitive Syntax"?


"Intuitive Syntax" ist ein Begriff, der Anfang der 80iger Jahre erfunden wurde. Er bedeutet, dass Programmierbefehle und -Strukturen in einer Art und Anordnung verwendet werden sollten, die ein "normal" denkender Mensch "einigermassen" logisch nachvollziehen kann.

Die "kryptische" Profi-Programmierung unter "Cobol", "Fortran", "RPG" etc. wurde damit unmodern und die Programmierung unter 3GL-BASIC, -PASCAL und -C (damals noch nicht objektorientiert sondern - wie PIXXOS - prozedural) ein Massenphaenomen.
 
Was bewirkt die "intuitive Syntax"?


Die "intuitive Syntax" bei PIXXOS bewirkt, dass jeder, der sich auch nur etwas mit den gängigen 3GL-Entwicklungssystemen (z.B. BASIC, PASCAL,C) auskennt, in kürzester Zeit mit PIXXOS in die Lage versetzt wird, selbst komplexe multimediale Anwendungen unter den oben genannten Betriebssystemen zu entwickeln. Auch Einsteiger haben dabei in sehr kurzer Zeit echte Erfolgserlebnisse von Anfang an. Die Effizienz der PIXXOS-Befehle führt dabei zu Zeiteinsparungen gegenüber den vergleichbaren Enterprise-Systemen, die enorm sein können.
 
Was ist "strukturierte" Programmierung?


Die heute übliche "strukturierte" Programmierung (jeweils nur ein Befehl pro Programmzeile sowie "öffnende" und "schliessende" Befehle wie IF/ENDIF, REPEAT/UNTIL, FOR/NEXT etc.) wurde von Prof. Wirth unter PASCAL eingeführt und durch Frank Ostrowski in seinem legendären GFA-BASIC als BASIC-Variante auf dem ATARI ST perfektioniert. Heute gilt diese Form der Programmstruktur als international verbindlicher Standard.
 
Wo erhält man PIXXOS-Updates?


Offizielle PIXXOS-Updates werden vorerst ausschließlich auf "PIXXOS.COM" veröffentlicht. Später werden PIXXOS und Updates auch über Distributionspartner angeboten.

Die Adressen und Domains dieser Partner werden zu gegebener Zeit hier im Distri-Bereich (Anfragen an partner@pixxos.com) bekanntgegeben. Voraussetzung für die Download-Berechtigung ist eine korrekte PIXXOS "QL-Pro"-Registrierung mit Vergabe der dazugehörigen individuellen DIGID (Developers-International-General-Identification)
 
Kann man mit PIXXOS kommerzielle Software schreiben?


Selbstverständlich! Die einzige Voraussetzung ist der offizielle Erwerb einer PIXXOS-"QL-Pro"-Version mit Vergabe der dazugehörigen "DIGID" (s.o.). Für Schulen, Schüler und Studenten gibt es attraktive Ermässigungen. Mit dieser Version kann man in beliebiger Auflage beliebig große Anwendungen, Spiele, Shows oder Lernsoftware kommerziell verbreiten. Mit der PIXXOS "QL-Basic"-Version können nichtkommerzielle Programme für den Home- oder Schulbedarf in einer maximalen Auflösung von 640x480 Pixeln und einer maximalen Auflage von 10 Kopien entwickelt werden. Zusätzlich ist mit der "QL Basic"-Version auch GPL-Lizensierung für beliebige Auflagen möglich (s. unter "Was hat PIXXOS mit GNU und GPL ("Public License") zu tun?
 
Was hat PIXXOS mit GNU und GPL ("Public License")zu tun?


"GNU" ist eine weltweit agierende Gemeinschaft von Programmierern, die es als ehrenhaft betrachten, keinen Besitzanspruch auf Software-KnowHow zu stellen. Jeder von GNU-Mitgliedern veröffentlichte SourceCode ist damit quasi das geistige Eigentum der gesamten Menschheit.

"GPL" heißt "GNU General Public License". Diese Lizenz besagt im wesentlichen, daß ein Programm, das unter der GPL steht von jedem beliebig verändert, umgeschrieben oder weiterentwickelt werden kann, solange er den Original-Autor nennt, den vollständigen SourceCode neben dem Programm frei zugänglich macht und die modifizierte Version wiederum unter die "GPL" stellt.

Die LINUX-Version von PIXXOS unterliegt zum Beispiel vollständig der GPL. Falls Sie daran Interesse haben, wie PIXXOS unter LINUX programmiert wurde oder sogar selber unter GPL "PIXXOS4LINUX" weiterentwickeln möchten, können Sie das gerne tun. Die GPL-Version von PIXXOS finden Sie in unserem Download-Bereich.

PIXXOS unter Windows bietet dagegen neben der allgemein üblichen "geschlossenen" Lizensierung parallel auch zusätzlich die Möglichkeit der "offenen" GPL-Lizensierung. Die Standard-PIXXOS-Lizenz besagt, daß nur mit der PIXXOS-"QL-Pro"-Version höhere Kopierauflagen als 10 Stück von einem PIXXOS-Compilat bzw. einer daraus entstandenen "Exe" verbreitet werden dürfen.

Mit der PIXXOS-"QL-Basic"-Version sind eigentlich nur nichtkommerzielle Programme in einer Auflage von maximal 10 Kopien erlaubt, wobei der Quellcode nicht veröffentlicht werden muß. Um nun auch mit "QL-Basic" höhere Auflagen verbreiten zu können, kann man diese Programme unter die "GPL" stellen. Das heißt, es sind mit der PIXXOS-"QL-Basic"-Version beliebige Auflagengrößen (z.B. für den großflächigen Bildungseinsatz oder für Internet-Downloads im nichtkommerziellen Bereich) zulässig, solange die GPL-Regeln eingehalten werden. Mit dem Programm ist also auch gleichzeitig der vollständige Source-Code zur freien GPL-Modifikation zu veröffentlichen.
 
Sind die Windows-Versionen "QL-Pro" 4.0 und "QL-Basic" 4.0 kompatibel?


Diese beiden Versionen sind bis auf den Screen-Befehl 100% identisch. Es ist mit der "QL-Basic" Version nicht möglich, eine Fenstergröße von mehr als 640x480 Pixel zu generieren. Die "QL-Pro"-Version kann dagegen beliebige Auflösungen "fahren". Außerdem dürfen damit erzeute Programme kommerziell in beliebiger Auflage eingesetzt werden.
 
Hat PIXXOS irgendwelche Nachteile?

Absolut NEIN !! :-))

Mal ehrlich: Jeder findet sein Kind am schönsten - und das ist auch richtig so. Aber genauso ehrlich sind wir der Meinung, daß PIXXOS für all jene, die Spaß am "digitalen" Handwerken haben, gewaltige Vorteile hat.

Daß diejenigen, die sich durch diesen kernigen "Heimwerker"-Gedanken in ihrer professionellen Entwicklerwürde irgendwie bedrängt oder gefährdet sehen, bei PIXXOS so manches Haar in der Suppe finden werden, ist klar. Aber wer PIXXOS einigermaßen neutral oder objektiv betrachtet, kann nur zu einem Schluß kommen: "PIXXOS is great - it's power for the people!"
 
Ist PIXXOS kompliziert zu programmieren?

PIXXOS ist wohl einer der einfachsten Multimedia-Dialekte, die es weltweit gibt. Dem HighTech-verliebten "certified" PowerProfi mag es als Nachteil erscheinen, aber für den "Nicht-OOP"-C-, BASIC- oder PASCAL-Kenner (und davon gibt es weltweit echte Massen!) ist der konsequente Verzicht auf die objektorientierte Programmierung eine echte Offenbarung.

Sie werden schon nach wenigen Stunden damit zurecht kommen und modernste Spiele-, Multimedia- und Internet-Programme schreiben können. Diese wirklich verblüffende Einfachheit und Schnelligkeit ist eigentlich die größte PIXXOS-Power. Jeder wird mit seiner PIXXOS-Software weltweit konkurrenzfähig.
   
   
   

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